Starke Grundversorgung mit zukunftsweisenden Spezialgebieten
01.02.2026 | PDF | 180.93 KB
Die Klinik für Innere Medizin in der Hirslanden Klinik St. Anna versteht sich als zentrale Anlaufstelle für die umfassende Abklärung und Behandlung internistischer Erkrankungen. Mit einem breiten Leistungsspektrum, hoher fachlicher Expertise und einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit bietet der Fachbereich sowohl ambulant als auch stationär eine hochstehende medizinische Versorgung.
Die Abteilung Allgemeine Innere Medizin bildet das Fundament der klinischen Tätigkeit. Hier werden Patientinnen und Patienten mit komplexen, mehreren gleichzeitig bestehenden Krankheiten und mit akuten internistischen Fragestellungen betreut. Ein besonderer Fokus liegt auf einer ganzheitlichen Versorgung, die somatische, funktionelle und psychosoziale Aspekte berücksichtigt. In enger Abstimmung mit Hausärztinnen und Hausärzten wird eine kontinuierliche Betreuung sichergestellt: vom Erstkontakt über die stationäre Behandlung bis zur Nachsorge.
Seit einem Jahr wird die Abteilung von Chefarzt Dr. med. Peter Bertke geleitet. Unter seiner Führung hat sich der Bereich als starke, erweiterte Grundversorgung mit gezielten spezialisierten Angeboten weiterentwickelt: «Unser Ziel ist es, den Patientinnen und Patienten eine umfassende internistische Betreuung aus einer Hand zu bieten», so Peter Bertke.
Neue Expertise für komplexe Arzneimitteltherapien
Eines der gezielt ausgebauten Spezialgebiete ist die Klinische Pharmakologie. Sie ergänzt das bestehende Leistungsportfolio der Klinik St. Anna als neues und zukunftsweisendes Angebot. Mit Dr. med. Cynthia Huppermans, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, steht der Klinik eine erfahrene Ansprechpartnerin für komplexe Fragestellungen der Arzneimitteltherapie zur Verfügung.
Die Klinische Pharmakologie unterstützt eine sichere, wirksame und individualisierte Arzneimitteltherapie. Schwerpunkte sind die Beurteilung komplexer Medikationsregime, das Management von Arzneimittelinteraktionen und -nebenwirkungen sowie das therapeutische Drug Monitoring. Dies kann zum Beispiel die Medikamentendosierung bei Einschränkungen der Leber- und Nierenfunktion sein. «Das Angebot richtet sich an ärztliche Kolleginnen und Kollegen, die bei der Beurteilung oder Optimierung von Pharmakotherapien spezialisierte Unterstützung wünschen. Ausserdem bieten wir Sprechstunden für Patientinnen und Patienten an», erklärt Bertke. Insbesondere bei mehrfach erkrankten Patientinnen und Patienten oder Personen mit eingeschränkter Organfunktion könne so ein wichtiger Beitrag zur Optimierung der medikamentösen Behandlung geleistet werden. «Mit dem neuen Angebot können wir die Arzneimitteltherapie optimieren und die Patientensicherheit nachhaltig erhöhen», ist Dr. med. Peter Bertke überzeugt.
Spezialisierte Versorgung bei Nierenerkrankungen
Die Nephrologie unter der Leitung von KD Dr. med. Joscha von Rappard bietet eine spezialisierte Diagnostik und Therapie bei akuten und chronischen Nierenerkrankungen, Elektrolyt- und Säure-Basen-Störungen sowie bei arterieller Hypertonie. Der Fachbereich betreut Patientinnen und Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz in allen Stadien, einschliesslich der Vorbereitung, Durchführung und Begleitung der Dialyse. Als neues und erweitertes Angebot bietet die Klinik St. Anna Dialysebehandlungen an sechs Tagen pro Woche, von Montag bis Samstag, an. In modernen Einer- und Zweierkojen finden Patientinnen und Patienten Privatsphäre und die nötige Ruhe während der Behandlung. Sie werden dabei von einem erfahrenen Fachteam betreut und begleitet. Die enge Zusammenarbeit der Nephrologie mit anderen Fachdisziplinen ermöglicht eine umfassende Betreuung auch bei komplexen internistischen Begleiterkrankungen.
Ganzheitliche Betreuung bei rheumatischen Erkrankungen
Viele internistische Erkrankungen betreffen mehrere Organsysteme gleichzeitig. In der Rheumatologie werden entzündlichrheumatische Erkrankungen, degenerative Gelenkerkrankungen sowie systemische Autoimmunerkrankungen diagnostiziert und behandelt. Moderne diagnostische Verfahren und Therapiekonzepte, inklusive Biologika und zielgerichteter Therapien, kommen ebenso zum Einsatz wie eine enge interdisziplinäre Abstimmung, etwa mit Orthopädie, Dermatologie oder Nephrologie. Der Fachbereich Rheumatologie wird von Fatma Pasha als Leitende Ärztin verantwortet.
Breite Aus- und Weiterbildung mit Struktur und Tiefe
Die Klinik für Innere Medizin legt grossen Wert auf eine qualitativ hochstehende Aus- und Weiterbildung und versteht sich als attraktiver Ausbildungsort für junge Ärztinnen und Ärzte. Geboten werden eine breite internistische Ausbildung mit engem Bezug zur klinischen Praxis sowie vielfältige Rotationsmöglichkeiten innerhalb ausgewählter spezialisierter Bereiche. Ein strukturiertes Sonographie-Curriculum ermöglicht den schrittweisen Erwerb fundierter Ultraschallkompetenzen. Die Ausbildung wird durch eine kontinuierliche 1:1-Betreuung von erfahrenen Kaderärztinnen und -ärzten ergänzt, die eine individuelle Förderung, regelmässiges Feedback und eine gezielte Vorbereitung auf die weitere berufliche Laufbahn sicherstellt.
Zuweisungen – ambulant und stationär
Die Klinik für Innere Medizin steht für ambulante sowie stationäre Zuweisungen offen. Dabei ist der Klinik St. Anna eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit zuweisenden Ärztinnen und Ärzten ein zentrales Anliegen. Klare Kommunikation, rasche Terminvergabe und zeitnahe Rückmeldungen gewährleisten eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten. Mit dem breit gefächerten internistischen Angebot leistet die Klinik für Innere Medizin einen wichtigen Beitrag zur regionalen Gesundheitsversorgung. Das Fachteam der Klinik für Innere Medizin der Hirslanden Klinik St. Anna freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Kanton Luzern und darüber hinaus.