Klinik Stephanshorn feiert Geburtstag - sie wird 40 Jahre alt

Vor 40 Jahren, am 1. Dezember 1978 wurde die Klinik Stephanshorn feierlich eröffnet und am 15. Dezember 1978 traten die ersten Patienten ein. Den 40-igsten Geburtstag will die Klinik im Verlauf des Jahres 2019 feiern und verdanken, denn viele verschiedene Akteure haben an dieser Erfolgsgeschichte mitgeschrieben. Unter dem Motto «Wir gehen den Weg gemeinsam» hält die Klinik verschiedene Überraschungen bereit. Patienten, Mitarbeitende, Ärzte und die Bevölkerung dürfen sich auf 2019 freuen.

Am 1. Dezember 1978 wurde die Privatklinik Stephanshorn feierlich nach zwei Jahren Bauzeit eingeweiht. Die ersten Patienten und Patientinnen traten am 15. Dezember 1978 ein. Die Klinik Stephanshorn will 2019 das 40-jährige Bestehen mit verschiedenen Events unter dem Motto «Wir gehen den Weg gemeinsam» feiern. Seit dem Ursprung der Klinik, der auf die Menzinger Schwestern zurückzuführen ist, hat sich die Klinik enorm entwickelt. Alleine jedoch konnte die Klinik den Weg nicht gehen und das wird sich in Zukunft noch viel mehr zeigen. An einem erfolgreichen Unternehmen sind alle Beteiligten gefragt und gefordert. Aus diesem Grund lautet das Jubiläumsmotto zum 40-igsten Geburtstag der Klinik «Wir gehen den Weg gemeinsam». Zum Dank stehen deshalb für alle Akteure verschiedene Events und Überraschungen auf dem Jahresplan, so für die Mitarbeitenden, für die Belegärztinnen und Belegärzte und Patientinnen und Patienten. Für die Bevölkerung plant die Klinik im Herbst einen «Tag der offenen Türe». Besonders freuen dürfen sich auch alle, die 1979 geboren wurden: Als Partner des Auffahrtslaufs St.Gallen übernimmt die Klinik Stephanshorn das Startgeld für alle 79er-Jahrgänge, schliesslich feiern auch sie ihren 40-igsten und haben, wie die Klinik, schon einiges erlebt.

71 Millionen Franken für den Erfolg

Die Klinik Stephanshorn legte in den letzten acht Jahren eine rasante Entwicklung hin. Seit der Übernahme Ende 2010 durch die Privatklinikgruppe Hirslanden wurden über 71 Millionen Franken in die Weiterentwicklung der Klinik Stephanshorn investiert. 2013 eröffnete sie auf dem Klinikareal ein neues Ärztehaus inklusive einer 24-Stunden-Notfallaufnahme. Im selben Jahr konnten in der neu gebauten Intensivpflegestation (IPS) die ersten Patienten behandelt werden. Sowohl die 24-Stunden-Notfallaufnahme als auch die IPS waren Bedingung für das medizinische Angebot und die Aufnahme auf die Spitalliste des Kantons St.Gallen. Seit 2014 ist die Klinik Stephanshorn Listenspital in den Kantonen SG, AR, AI und Liechtenstein. In den vergangenen Jahren stiessen mehr und mehr neue Belegärzte zur Klinik dazu. Neue Fachgebiete konnten ins Leistungsangebot aufgenommen werden und die medizintechnisch technische Modernisierung war nur noch eine Folge des rasanten Wachstums, um auch im Markt erfolgreich bestehen zu können. Es folgte ein weiterer Anbau, um die Bettenkapazität zu erhöhen und all das wäre nicht realisierbar gewesen, hätte die Klinik als attraktiver Arbeitgeber nicht ihre Mitarbeiteranzahl von 250 auf heute über 530 erhöhen können. Der Investitionshunger geht 2019 weiter und dies, auch wenn die Klinik als privatrechtlich geführtes Unternehmen jährlich etwa 1.5 Millionen Franken Steuern zahlt.

Ein Blick in die Zukunft

Weitere Entwicklungen stehen bereits vor der Tür. Ein grosses Thema ist der politische Auftrag «Ambulant vor Stationär». Ein Ambulantes OP-Zentrum ist in Planung und soll im Herbst 2019 im neuen Ärztehaus Schuppis an der Schuppisstrasse in St.Gallen-Ost eröffnet werden. Bis dahin werden ambulante Patienteneingriffe in der bewährten Tagesklinik innerhalb der Klinik Stephanshorn behandelt. Die Klinik hat für 2019 aber noch weitere Ausbaupläne. Die Privatzimmer werden nach neuesten Erkenntnissen aus der «Healing Architecture» modernisiert und alle Zimmer erhalten neue Patientenbetten. Investiert wird auch in die Stärkung der medizinischen Fachgebiete mit neuen Fachärzten, so zum Beispiel in die Gefässchirurgie, Orthopädie wie auch in die Onkologie.

Patient First

Die Privatklinikgruppe Hirslanden befindet sich derzeit mitten in einem Change-Projekt, das unter dem Namen HIT2020 läuft. Die Klinik Stephanshorn ist eine der ersten Kliniken, die davon profitiert. Dabei werden Prozesse harmonisiert, der Einkauf von Material, Medikamenten und Implantaten wird zentralisiert und Softwareprogramme werden vereinheitlicht. Dies bringt eine höhere Qualität und damit eine erhöhte Patientensicherheit. Denn die Kliniken sollen sich besser auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können, das heisst auf die Arbeit am Patienten oder wie Hirslanden sagt «patient first». Administrative Arbeiten hingegen sollen, wo sinnvoll und möglich, neu zentral gesteuert werden. Die Planung sieht vor, dass das Zentralisierungsprojekt in der Klinik Stephanshorn bis Oktober 2019 aufgegleist sein wird. Die beiden Hirslanden Kliniken in Zürich dienten als Pilotkliniken und wurden 2017 zentralisiert. Ab 2019 folgen dann weitere Kliniken von insgesamt 18 und bis 2022 soll das Mammutprojekt abgeschlossen sein.

Von der Stiftung zu Hirslanden

Blickt man etwas weiter zurück, so findet sich der geschichtliche Ursprung der Klinik Stephanshorn im Jahr 1918 und 1924. 1918 wurde die Privatklinik Blumenau an der Scheffelstrasse 1 bis 3 in St.Gallen eröffnet, 1924 gründeten und führten die Menzinger Schwestern in St.Gallen-Neudorf das Notkerianum. Im Notkerianum war seit 1947 auch eine Krankenschwesternschule angegliedert. 1974 wurde mittels Volksabstimmung beschlossen, eine neue, auf paritätischer Grundlage aufgebaute Schwesterschule im Stephanshorn zu realisieren. 1975 wurde aus den Privatkliniken Blumenau und Notkerianum die Klinik Stephanshorn AG gegründet und 1978 die Klinik Stephanshorn nach zweijähriger Bauzeit am jetzigen Standort feierlich eröffnet. Die Nähe zur Schwesternschule war damals unter anderem ein Grund für den Bau der Klinik Stephanshorn am jetzigen Standort, da die Klinik damals gleichzeitig als Schulspital diente. 1996 verabschiedeten sich die Menzinger Schwestern wegen Nachwuchsproblemen. Zum ersten Mal wurde das Aktionariat der Klinik neu geregelt. Die Beteiligungen wurden aufgeteilt unter den an der Klinik tätigen Ärzten, dem Kanton, der Stadt und der Blumenau-Léonie Hartmann-Stiftung. Von 1999 – 2000 wurde die Klinik bereits zum ersten Mal rund um renoviert. Alle Zimmer wurden modernisiert und mit einer Nasszelle erweitert, das Restaurant sowie der Empfang erstrahlten in neuem Glanz. Dach und Fassaden wurden saniert. Doch die Klinik kämpfte an allen Fronten, ein herber Wind wehte ihr entgegen. 2004 übernahm die Stiftung die Aktienmehrheit. Ende 2010 wechselte das Aktienpaket schliesslich den Besitzer und ging vollständig zur Privatklinikgruppe Hirslanden über.

Zahlen 1979 und 2018

  • 1979 kamen über 600 Babys zur Welt, 2018 sind es über 780
  • 2‘100 Patienten wurden 1979 stationär behandelt, 2018 sind es rund 7‘000
  • 1980 waren 70% der Patienten zusatzversichert, die übrigen 30% allgemeinversichert. 2018 sind 30% zusatzversichert (Privat 10%, Halbprivat 20%) und 70% allgemeinversichert
  • Die Liegedauer pro Patient betrug 1979 im Schnitt gut 9 Tage, heute sind es 4-5 Tage
  • 1979 hatte die Klinik 66.5 Vollzeitstellen, 2018 sind es 408 Vollzeitstellen, aufgeteilt auf 530 Mitarbeitende.
  • Seit 2015 bildet die Klinik Assistenzärzte in Chirurgie und Allgemeiner Innerer Medizin aus
  • 43 Lernende in verschiedenen Berufen sind heute in der Klinik tätig
  • Über 100 Fachärztinnen und -ärzte arbeiten an der Klinik Stephanshorn, davon 62 Belegärzte

Kontakt

Christina Bärtsch, Leitung Marketing & Kommunikation
Klinik Stephanshorn
Brauerstrasse 95
9016 St. Gallen