In der Radiologie setzt man äusserliche Verfahren ein, um Bilder der Organe unseres Körpers zu bekommen, so etwa Röntgen, MRI oder auch die Computertomographie. Das bekannteste Beispiel ist sicher das Röntgenbild, das durch den Einsatz von Röntgenstrahlen entsteht.
Der Facharzt für Radiologie ist aber nicht nur Spezialist für Röntgenbilder, sondern auch für neuere Untersuchungsmethoden wie z.B. Ultraschall, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRI). Entsprechende Untersuchungen werden häufig zur Darstellung der genauen Lokalisation und Grösse einer Verletzung, eines Tumors oder einer Blutung eingesetzt. Gerade bei Erkrankungen im Bereich des Gehirns, des Rückenmarks oder der inneren Organe werden diese Methoden häufig angewendet. Der Radiologe ist dafür zuständig, die Resultate dieser Untersuchungen zu interpretieren.
Einige dieser Methoden benutzt der Radiologe auch in Kombination mit speziellen Medikamenten, damit er ein besseres Bild eines Organs bekommt. Er kann abschätzen, in welchen Fällen diese so genannten Kontrastmittel eingesetzt werden sollen, wie sie wirken und welche Probleme bei ihrer Anwendung auftreten können.
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