In der Pneumologie sowie in der pädiatrischen Pneumologie nimmt der Strahlenschutz einen zentralen Stellenwert ein. Präzise Bildgebung unterstützt Diagnostik und Therapie von Atemwegserkrankungen – bei gleichzeitiger Minimierung der Strahlenbelastung für erwachsene und junge Patientinnen und Patienten.
Das Fachgebiet Strahlenschutz in der Pneumologie (SGP) und in der pädiatrischen Pneumologie (SGPP) widmet sich der sicheren Anwendung ionisierender Strahlung bei diagnostischen und interventionellen bildgebenden Verfahren in der Lungenheilkunde. Computertomographien (CT), digitale Röntgenuntersuchungen und interventionelle Techniken liefern entscheidende Erkenntnisse zur Erkennung, Beurteilung und Verlaufskontrolle von Lungenerkrankungen wie Pneumonien, interstitiellen Lungenerkrankungen, Tumorerkrankungen oder chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen.
Das interdisziplinäre Team setzt modernste Diagnostikprotokolle ein, die eine hohe Bildqualität bei gleichzeitig geringer Strahlenexposition sicherstellen. Besonderes Augenmerk gilt der pädiatrischen Pneumologie, in der der Strahlenschutz aufgrund erhöhter Strahlenempfindlichkeit von Kindern und Jugendlichen noch wichtiger ist. Durch individuelle Anpassung von Untersuchungsparametern, Anwendung strahlenreduzierender Techniken und kontinuierliche Qualitätskontrollen wird eine schonende Diagnostik gewährleistet – mit dem Ziel, die bestmöglichen klinischen Entscheidungen bei minimaler Belastung zu ermöglichen.