Siemens Healthineers | «Accela»-System
06.10.2026 | JPEG | 100.26 KB
Die Klinik Hirslanden in Zürich investiert in zwei neue Spitzentechnologien von Siemens Healthineers und gehört damit zu den ersten Zentren in Europa, die ihren Patientinnen und Patienten diese Fortschritte in der Strahlentherapie zugänglich machen. Für die Hirslanden-Gruppe ist die Investition ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, das führende integrierte Netzwerk für ambulante Onkologie in der Schweiz aufzubauen.
Am Standort der Radiotherapie Hirslanden in Männedorf wird bis Ende des Jahres der erste von insgesamt drei neuen Linearbeschleunigern des Typs «Accela» installiert. Zwei weitere Geräte folgen 2027 an der Klinik Hirslanden in Zürich. Auch an der Hirslanden Clinique Bois-Cerf in Lausanne wird ab Sommer 2027 ein «Accela»-System zum Einsatz kommen.
Dank dieser Technologie können die Behandlungsteams hochpräzise Bestrahlungen durchführen und die Behandlungszeiten deutlich verkürzen. «Accela» erleichtert insbesondere die Behandlung von Tumoren, die sich mit der Atmung bewegen, und ermöglicht es, mehrere Tumorherde während derselben Sitzung wirksam zu behandeln.
2027 folgt ein weiterer Innovationsschritt: die Klinik Hirslanden wird mit einem Photon-Counting-CT «NAEOTOM Alpha» von Siemens Healthineers ausgestattet, der speziell für die Planung von Strahlentherapien eingesetzt wird. Diese Technologie verbindet eine hohe Bildqualität mit einer reduzierten Strahlenbelastung und ermöglicht eine noch präzisere und individuellere Planung der Bestrahlung. Damit wird die Klinik Hirslanden zu den ersten Einrichtungen Europas gehören, die diese Technologie für die Planung von Strahlentherapien einsetzen.
Die Investitionen in die neuen Linearbeschleuniger und den Photon-Counting-CT sind Teil einer strategischen Kooperation zwischen der Hirslanden-Gruppe und Siemens Healthineers, die darauf ausgerichtet ist, technologische Innovationen schnell und zuverlässig in die klinische Praxis zu überführen.
Die Hirslanden-Gruppe stärkt dadurch ihre Position in der ambulanten Krebsmedizin. Ende 2025 gründete sie das Hirslanden Cancer Institute mit dem Ziel, das führende integrierte ambulante Onkologie-Netzwerk der Schweiz aufzubauen. Die Erneuerung der technischen Ausstattung der Radioonkologie in Zürich und Lausanne mit modernster Spitzentechnologie markiert nun einen weiteren wichtigen Meilenstein auf diesem Weg.
«Wir wollen bei der Entwicklung der Krebsmedizin nicht nur Schritt halten, sondern neue Wege mitgestalten. Mit der umfangreichen Investition in drei ‘Accela’-Systeme und einen hochmodernen Photon-Counting-CT setzen wir ein klares Zeichen für Innovation und übernehmen eine Pionierrolle. Unser Ziel ist es, medizinischen Fortschritt möglichst rasch in eine präzisere, individuellere und für unsere Patientinnen und Patienten möglichst schonende Behandlung zu übersetzen», sagt Marco Gugolz, Direktor der Klinik Hirslanden.
Die Klinik Hirslanden in Zürich ist das Flaggschiff der Hirslanden Gruppe mit ihren insgesamt 16 Kliniken. Sie ist das viertgrösste Listenspital im Kanton Zürich und zählt mehr als 1`800 Mitarbeitende, über 700 Partnerärztinnen und Partnerärzte sowie angestellte Ärztinnen und Ärzte. Im Geschäftsjahr 2025/26 wurden per 31. März 2026 21`547 stationäre Patientinnen, Patienten und Wöchnerinnen versorgt. Für die werdenden Mütter stehen 3 Gebärsäle zur Verfügung. Die Infrastruktur der Klinik Hirslanden umfasst des Weiteren 14 Operationssäle und 335 Betten. Auf der Notfallstation wurden im genannten Geschäftsjahr 14`317 Notfalleintritte behandelt.
Die 2004 gegründete Radiotherapie Hirslanden AG (RTH AG) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Hirslanden AG. Sie ist verantwortlich für die radiotherapeutische Behandlung, die medizinische Physik und den Strahlenschutz innerhalb der Hirslanden-Gruppe. Mit den Standorten in Zürich, Männedorf, St. Gallen, Aarau und Lausanne ist die RTH AG das grösste private Radiotherapie-Netzwerk der Schweiz. Jährlich werden rund 3500 Patientinnen und Patienten grossmehrheitlich ambulant behandelt.