Dominik Utiger, seit 12 Jahren Direktor der Luzerner Hirslanden Klinik St. Anna, wird per Ende Mai die Leitung des Spitals an seinen langjährigen Stellvertreter Martin Nufer übergeben. Dominik Utiger verlässt die Klinik St. Anna auf eigenen Wunsch. Der ausgebildete Internist kehrt zu seinen beruflichen Wurzeln zurück, und wird wieder als Arzt tätig sein. Gleichzeitig treibt Hirslanden aufgrund der gesundheitspolitischen Herausforderungen die Integration der drei Standorte am Platz Luzern weiter voran und wird diese künftig unter einer Direktion führen. Die bisherige Direktorin der Hirslanden Klinik Meggen, Andrea Bazzani, wechselt per Ende April nach Zürich an den Hauptsitz der Hirslanden-Gruppe.

Dominik Utiger (53) ist seit 2001 in der Klinik St. Anna tätig, seit 2006 als Spitaldirektor. Zudem ist er seit Juli 2015 Mitglied der operativen Geschäftsleitung der Privatklinikgruppe Hirslanden. In den vergangenen 17 Jahren hat er die Entwicklung der einst reinen Belegarztklinik St. Anna in ein modernes, interdisziplinär vernetztes Zentrumsspital massgeblich geprägt. Entsprechend schwer fiel ihm der Entscheid, die Klinik St. Anna zu verlassen. Er tut dies auf eigenen Wunsch, und nach reiflicher Überlegung. "Es bot sich die Gelegenheit, in die Praxis eines Kollegen einzusteigen und wieder als Arzt tätig zu sein", sagt Dominik Utiger. "Das war stets ein Wunsch von mir. Und weil mit Martin Nufer die bestmögliche Nachfolgelösung für die Klinik bereit steht, ist es der richtige Entscheid zum richtigen Zeitpunkt." Der Klinik St. Anna und ihren Mitarbeitenden werde er sich weiterhin sehr verbunden fühlen. Seine externen Verwaltungsratsmandate wird Dominik Utiger weiter wahrnehmen.

Neuer Direktor der Klinik St. Anna wird per 1. Juni 2018 Martin Nufer (52). Er ist bereits seit 2007 in der Klinik tätig, ursprünglich als Internist und Leiter des Notfallzentrums, seit 2012 im Amt des medizinischen Direktors und Vizedirektors der Klinik. Martin Nufer ist Facharzt für Innere Medizin, mit einer Spezialisierung in klinischer Notfallmedizin. Nach dem Studium in Zürich verbrachte er drei Jahre am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, wo er sich an der Sloan School zum Master of Science in Management ausbilden liess. Martin Nufer ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Adligenswil.

Regionale Versorgungsnetzwerke

Die Stabübergabe in der Klinik St. Anna steht für die grosse Kontinuität in der Geschäftsleitung der Klinik. Ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, den aktuellen gesundheitspolitischen Herausforderungen zu begegnen. Entwicklungen wie die Ambulantisierung im Gesundheitswesen bestärken die Hirslanden-Gruppe in ihrem eingeschlagenen Weg, regionale Versorgungsnetzwerke zu bilden. Die Standorte am Platz Luzern gehen in dieser Hinsicht seit Jahren mit bestem Beispiel voran. So konnte die 2014 akquirierte Klinik in Meggen erfolgreich in die Hirslanden-Gruppe integriert werden. Gleichzeitig wird der Standort am Bahnhof Luzern bis im Herbst in ein interdisziplinäres Zentrum für ambulante Medizin umgebaut. „Damit können wir uns noch besser an den Bedürfnissen der Patienten ausrichten“, sagt Martin Nufer. Auch die medizinische Innovation soll am Platz Luzern weiter vorangetrieben werden. Martin Nufer betont: „Die Zentralschweizer Bevölkerung hat es verdient, die freie Wahl zu haben, wenn es um erstklassige medizinische Versorgung geht.“

Die Hirslanden-Standorte am Platz Luzern werden künftig noch enger zusammenwachsen und unter einer Direktion geführt werden. Andrea Bazzani (37), seit 2016 Direktorin der Hirslanden Klinik Meggen, wird per Ende April nach Zürich an den Hauptsitz der Hirslanden-Gruppe wechseln. Sie hat die Integration der 2014 akquirierten Klinik mit viel Elan erfolgreich gestaltet, die organisatorischen Strukturen erneuert und die Auslastung der Klinik kontinuierlich gesteigert. Daniel Liedtke, Chief Operating Officer der Privatklinikgruppe Hirslanden, sieht das Fundament für die Weiterentwicklung der Luzerner Standorte gelegt: „Auf dieser Basis bauen wir auf, um in der Zentralschweiz ein integriertes Versorgungsnetzwerk zu schaffen, das den veränderten Patientenbedürfnissen optimal Rechnung trägt.“

 

Über die Privatklinikgruppe Hirslanden

Ab 1. Juli 2017 umfasst die Privatklinikgruppe Hirslanden 17 Kliniken in 11 Kantonen, viele davon mit einem ambulanten Chirurgiezentrum und einer Notfallstation. Sie betreibt zudem 4 ambulante Praxiszentren, 16 Radiologie- und 4 Radiotherapieinstitute. Die Gruppe zählt gut 2 000 Belegärzte sowie 9920 Mitarbeitende, davon 484 angestellte Ärzte. Hirslanden ist die führende Privatklinikgruppe und das grösste medizinische Netzwerk der Schweiz und weist im Geschäftsjahr 2016/17 einen Umsatz von 1 704 Mio. Franken aus. Per Stichtag 31.3.2017 wurden in der Gruppe über 100 000 Patienten an 466 000 Pflegetagen stationär behandelt. Der Patientenmix setzt sich aus 44.8% grundversicherten Patienten, 31.2 % halbprivat und 24.0% privat Versicherten zusammen.

Die Privatklinikgruppe Hirslanden steht für erstklassige medizinische Qualität, gewährleistet durch hoch qualifizierte Fachärzte mit langjähriger Erfahrung. Hirslanden differenziert sich im Markt als Systemanbieter: interdisziplinäre medizinische Kompetenzzentren und spezialisierte Institute ermöglichen optimale und individuelle Behandlung auch hochkomplexer Fälle. Die Privatklinikgruppe Hirslanden formierte sich 1990 aus dem Zusammenschluss mehrerer Privatkliniken und ist seit 2007 Teil der internationalen Spitalgruppe Mediclinic International Limited, die an der Londoner Börse kotiert ist.

Kontakt

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Frank Nehlig, Leiter Unternehmenskommunikation
Hirslanden AG
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Hirslanden Klinik St. Anna

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Lukas Hadorn, Leiter Kommunikation
St. Anna-Strasse 32
CH-6006 Lucerne