Befinden sich Keime wie z.B. Bakterien im Essen, können diese eine Lebensmittelvergiftung hervorrufen. Welche Symptome treten bei einer Lebensmittelvergiftung auf und was kann dagegen unternommen werden?

Was ist eine Lebensmittelvergiftung?

Bei einer Lebensmittelvergiftung handelt es sich um eine Magen-Darm-Erkrankung, die infolge des Verzehrs von giftigen, verunreinigten oder bakteriell kontaminierten Nahrungsmitteln auftritt. 

Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von Lebensmittelvergiftungen unterschieden: Die Lebensmittelintoxikation und die Lebensmittelinfektion. 

  • Bei der Lebensmittelintoxikation befindet sich das Gift bereits in der Nahrung. 
  • Bei der Lebensmittelinfektion hingegen gelangen durch die Nahrungsmittelaufnahme Mikroorganismen in den Körper, die entweder Gifte produzieren oder selbst eine Infektion auslösen.

Sind die Gifte bereits in der Nahrung, treten die Symptome üblicherweise früher auf als wenn die Mikroorganismen erst beginnen, die Gifte im Körper zu produzieren bzw. die Infektion zu verursachen. 

Wie erkennt man eine Lebensmittelvergiftung? 

Folgende Symptome weisen auf eine Lebensmittelvergiftung hin:

  • Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe
  • Durchfall
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Starkes Schwitzen, Fieber

Diese Beschwerden treten oft bereits nach einer bis wenigen Stunden auf, nachdem der Giftstoff in den Körper gelangt ist. Oft verspüren andere Personen, die das gleiche gegessen haben, dieselben Symptome. 

Was tun bei einer Lebensmittelvergiftung?

Bei einer Lebensmittelvergiftung hilft Folgendes:

  • Viel Wasser und Tee trinken, da der Körper aufgrund des Durchfalls viel Flüssigkeit verliert
  • Elektrolytlösungen aus der Apotheke oder Nahrungsmittel wie Salzstangen oder Zwieback helfen dabei, den Salzhaushalt wieder zu normalisieren
  • Bettruhe und ausreichend Schlaf

Eine leichte Lebensmittelvergiftung heilt für gewöhnlich innerhalb weniger Tage von alleine wieder aus.

Wann zum Arzt?

Wenn die Symptome länger als zwei bis drei Tage andauern, bei Beschwerden wie Fieber oder blutigem Durchfall oder wenn Babys, Kleinkinder, Schwangere, betagte Menschen oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem betroffen sind, empfiehlt es sich, den Hausarzt zu konsultieren. 

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